10 May 2026, 12:22

Ein Sommer zwischen PET-Scans, Forschung und neuen Freundschaften an der TUM

Buntes Plakat für das National Cancer Institute mit blauem Hintergrund und weißer Schrift, das einen Kreis aus überlappenden Bildern von lächelnden Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und Ethnien um die fettgedruckte, großgeschriebene Überschrift zeigt.

Ein Sommer zwischen PET-Scans, Forschung und neuen Freundschaften an der TUM

Angel Toasakul verbrachte ihren Sommer im Neuroenergetik-Labor der Technischen Universität München (TUM) – ermöglicht durch das TUM PREP-Programm. Ihre Tage waren geprägt von Forschung, unerwarteten Herausforderungen und neuen Freundschaften. Die Erfahrung lehrte sie mehr als nur fachliche Fähigkeiten: Sie zeigte ihr den Wert von Geduld und Teamarbeit.

Ihr Projekt konzentrierte sich auf die Messung von aufgabenbezogenen Veränderungen des radioaktiven Glukosestoffwechsels mithilfe funktioneller PET-Daten (fPET). Stundenlang arbeitete sie im PET/MR-Scanner-Raum, führte Experimente durch und wartete darauf, dass Analyseskripte durchliefen. Die Arbeit erforderte Präzision, doch Fortschritte stellten sich oft nur in kleinen Schritten ein.

Außerhalb des Labors knüpfte sie über das Buddy-System des Programms Kontakte zu anderen Teilnehmenden. Gemeinsam erkundeten sie München und benachbarte Städte und machten die Wochenenden zu gemeinsamen Abenteuern. Die Mittagspausen wurden zu einem Höhepunkt – beim Austausch mit Laborkolleg:innen aus aller Welt tauschte sie Geschichten und Ideen aus.

Zwei Tage vor Ende des Programms musste Angel unerwartet zurück in den Scanner-Raum: Einige Datensätze waren nicht vollständig exportiert worden, und sie musste sie retten, bevor sie München verließ. Ein Moment, der ihr vor Augen führte, dass Forschung selten reibungslos verläuft – sie erfordert schnelles Handeln und Durchhaltevermögen.

Ihre Neugier führte sie auch ins Schilling-Labor, wo sie nach dem Besuch einer Neuroimaging-Konferenz mehr über Magnetresonanztomographie (MRT) erfuhr. Die Erfahrung erweiterte ihr Verständnis von Hirnbildgebung über ihr eigenes Projekt hinaus.

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Angel verließ München nicht mit einer spektakulären Entdeckung, aber mit etwas ebenso Wertvollem: Daten aus Freundschaften, Lektionen in Widerstandsfähigkeit und Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse. Der Sommer bewies ihr, dass Forschung genauso sehr von Gemeinschaft und kleinen Schritten lebt wie von Ergebnissen.

Quelle