24 April 2026, 10:32

Deutschland buhlt um Samsung: Halbleiter-Deal soll Intels Lücke füllen

Schwarze und weiße Werbung für die Louis Eilers Hannover-Herrenhausen-Fabrik, die das Fabrikgebäude mit begleitendem Text zeigt.

Deutschland buhlt um Samsung: Halbleiter-Deal soll Intels Lücke füllen

Deutschland wirbt intensiv um Samsung, um den Konzern als wichtigen Akteur in seiner Halbleiterproduktion zu gewinnen. Seit knapp zehn Tagen halten sich Gerüchte über eine mögliche Expansion des Unternehmens in Europa. Der Schritt könnte die Lücke schließen, die durch Intels aufgegebenes Fabrikprojekt in Magdeburg, Sachsen-Anhalt, entstanden ist.

Derzeit befindet sich eine deutsche Investorendelegation in Südkorea, um neue Partnerschaften in der Chipindustrie auszuloten. Zu der Gruppe gehören Vertreter aus Sachsen und Sachsen-Anhalt, wo bereits bestehende oder geplante Chipfabriken angesiedelt sind. Die Gespräche finden statt, während Deutschland versucht, eine Vereinbarung mit Samsung zu treffen – möglicherweise verbunden mit einem umfangreichen Subventionspaket.

Durch Intels Rückzug aus dem Magdeburger Werk ist eine freigewordene Fläche entstanden, die Samsung nutzen könnte. Die Expansion des Konzerns könnte von einer vollwertigen Produktionsstätte bis hin zu kleineren Betrieben wie Verpackungs- oder Designzentren reichen. Deutschland verfügt über Milliarden an noch nicht abgerufenen Fördergeldern, die bei der Finalisierung einer möglichen Einigung eine entscheidende Rolle spielen könnten.

Das Land beherbergt bereits erfolgreiche Halbleiterhersteller wie TSMC, Infineon, Bosch und GlobalFoundries. Trotz der Rückschläge durch Intel bleibt Deutschland entschlossen, seine Halbleiterindustrie zu stärken. Ein möglicher Markteintritt Samsungs würde diese Bemühungen zusätzlich vorantreiben.

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Sollten die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, könnte Samsungs Engagement neue Investitionen und Arbeitsplätze nach Deutschland bringen. Zudem würde das Vorhaben helfen, die noch verfügbaren staatlichen Fördermittel für die Chipproduktion zu nutzen. Beide Seiten arbeiten nun daran, aus den Gesprächen konkrete Pläne werden zu lassen.

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