13 March 2026, 16:53

"Demokratie-Marktplatz" weckt bei Jugendlichen Lust auf Kommunalwahlen 2026

Eine Zeichnung eines kleinen Jungen, der eine Kamera hält und von einer Gruppe Menschen umgeben ist, mit dem Text "Little Boy Ballot" unten.

"Demokratie-Marktplatz" weckt bei Jugendlichen Lust auf Kommunalwahlen 2026

Vor den Kommunalwahlen in Bayern am 8. März 2026 fand ein "Demokratie-Marktplatz" statt, um junge Wählerinnen und Wähler zu motivieren. Die Veranstaltung erreichte rund 800 Schülerinnen und Schüler, darunter viele potenzielle Erstwähler. Organisiert vom Kreisjugendring Aschaffenburg und lokalen Partnern, wurde sie an vier Schulen in der Region durchgeführt.

Ziel der Initiative war es, die politische Teilhabe von Jugendlichen vor der Wahl zu stärken. Seit der letzten Kommunalwahl 2020 sind über 10.000 neue Erstwähler wahlberechtigt. An interaktiven Ständen wurden zentrale Themen wie Wahlmotivation, Abläufe der Stimmabgabe und die Bedeutung demokratischer Mitwirkung behandelt.

Die Schülerinnen und Schüler konnten eine simulierte Wahlkabine testen und das Tool "AB-O-Mat" nutzen, das politische Präferenzen mit Parteien abgleicht. Die Angebote sollten das Wählen greifbarer und relevanter machen. Die Veranstalter hofften, dass der praxisnahe Ansatz die Wahlbeteiligung unter Jugendlichen erhöht.

Der Demokratie-Marktplatz bot Hunderten von Schülerinnen und Schülern praktische Erfahrungen. Mit den nun laufenden Kommunalwahlen wird sich bald zeigen, welchen Einfluss die Aktion auf die Wahlbeteiligung der jungen Generation hat. Über 10.000 neue Wahlberechtigte könnten die Ergebnisse in Aschaffenburg mitbestimmen.

Quelle