07 April 2026, 12:31

DAM Preis 2025: Warum das Spore Haus in Neukölln Architekturgeschichte schreibt

Großes neoklassisches Kathedralgebäude mit Kuppel, Säulen und Statuen, vor einem bewölkten Himmel, mit Passanten, Bäumen und einem hohen Turm im Vordergrund.

DAM Preis 2025: Warum das Spore Haus in Neukölln Architekturgeschichte schreibt

Das Spore Haus in Berlin-Neukölln gewinnt den DAM Preis 2025 für Architektur

Das Spore Haus in Berlin-Neukölln wurde mit dem DAM Preis 2025 für Architektur ausgezeichnet. Entworfen vom Büro AFF Architekten, besticht das Gebäude durch seinen mutigen Einsatz recycelter Materialien und seine offenen, gemeindeorientierten Räume. Der Preis, der jährlich vom Deutschen Architekturmuseum verliehen wird, würdigt Projekte, die Innovation mit städtischer Wirkung verbinden.

Die Schöpflin Stiftung, Auftraggeberin des Projekts, wollte einen Ort schaffen, der Menschen zusammenbringt. Ihre Vision war ein Zentrum für Bildung, Kultur und lokale Veranstaltungen in Neukölln. Herausgekommen ist ein Gebäude, das Ausstellungsflächen, ein Café, eine Bibliothek, Ateliers und sogar eine Dachterrasse beherbergt.

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Das Design ist beeindruckend: Die Fassade besteht aus drei markanten Schichten – rot getöntem Beton, recycelten Ziegeln und neuen Steinen. Im Inneren dominiert eine massive, stützenfreie Betonplatte, die als "Sporendecke" bezeichnet wird. Große Fenster und ein offenes Erdgeschoss fördern den Austausch und verleihen dem Bau eine einladende, verbindende Atmosphäre.

Das Spore Haus steht nicht für sich allein. Gemeinsam mit dem benachbarten Publix-Gebäude bildet es ein neues kulturelles und bildungspolitisches Zentrum für den Stadtteil. Die Jury lobte die nahtlose Einbindung in das Stadtbild sowie das Engagement für Nachhaltigkeit – von der Materialwahl bis hin zu flexiblen öffentlichen Räumen.

Mit dem DAM-Preis rückt das Spore Haus als Vorbild für zukünftige Stadtplanung in den Fokus. Die Kombination aus recycelten Materialien, anpassbaren Räumen und Gemeinschaftsorientierung spiegelt einen wachsenden Trend in der Architektur wider. Das Gebäude wird künftig zu einem zentralen Treffpunkt in Neukölln.

Quelle