Changhong übernimmt Grundig und stärkt seine globale Marktposition
Der chinesische Hausgerätehersteller Changhong hat eine strategische Partnerschaft mit Grundig, einer etablierten europäischen Marke für Haushaltsgeräte, geschlossen. Die Vereinbarung überträgt Changhong die volle Kontrolle über Grundigs Geschäftsaktivitäten – von der Produktentwicklung bis zum Kundenservice – in wichtigen globalen Märkten.
Durch die Kooperation erweitert Changhong seine Präsenz in Europa und darüber hinaus, indem es die Markenstärke von Grundig mit den eigenen Fertigungs- und Innovationskapazitäten verbindet. Grundig, 1945 in Nürnberg gegründet, hat sich in über 55 Ländern einen starken Namen gemacht. Die Marke wurde zuvor von Beko geführt und verfügte über eine bedeutende Marktpräsenz in Deutschland, Europa und der Türkei. Im Rahmen der neuen Partnerschaft übernimmt Changhong die Markenlizenz von Grundig für Europa (mit Ausnahme der Türkei), die Asien-Pazifik-Region, die GUS-Staaten und China.
Die Zusammenarbeit umfasst zentrale Produktlinien wie Unterhaltungselektronik, Großhaushaltsgeräte und Klimaanlagen. Changhong, bekannt für seine Smart-Home-Technologien und sein globales Produktionsnetzwerk, wird Grundig in sein Portfolio aufnehmen – neben der hauseigenen Marke CHiQ. Dieser Schritt soll Changhongs Marktreichweite und Wettbewerbsfähigkeit in Europa und weltweit stärken.
CHiQ hat bereits erste Erfolge auf dem europäischen Markt erzielt, und die Integration von Grundig wird die Vertriebskanäle von Changhong weiter ausbauen. Ziel der Partnerschaft ist es, die Stärken beider Marken zu bündeln: Grundigs etablierte Marktposition mit Changhongs Expertise in Forschung, Produktion und Betrieb.
Changhong übernimmt nun die Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette von Grundig – von der Entwicklung bis zum After-Sales-Service. Die Vereinbarung deckt mehrere Produktkategorien ab und festigt Changhongs Einfluss in Schlüsselregionen. Durch das gemeinsame Auftreten von CHiQ und Grundig wird Changhong seine Position auf den globalen Hausgerätemärkten weiter ausbauen.






