CDU-Chef Radtke wehrt sich gegen AfD-Abmahnung wegen umstrittenem Parteiflyer
Rolf WendeCDU-Chef Radtke wehrt sich gegen AfD-Abmahnung wegen umstrittenem Parteiflyer
Dennis Radtke, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der CDU, hat die Beschwerden der AfD über eine umstrittene Parteibroschüre zurückgewiesen. Die Veröffentlichung, die Aussagen der rechtspopulistischen Partei zusammenfasst, hat eine rechtliche Abmahnung von AfD-Vertretern ausgelöst.
Die umstrittene Broschüre enthält wörtliche Zitate aus AfD-Quellen, die unverändert präsentiert werden. Radtke verteidigte den Inhalt und betonte, er spiegle die „unverblümte Wahrheit“ über die Positionen der Partei wider.
Auf die Frage nach der angedrohten Klage der AfD reagierte Radtke gelassen. Er erklärte, die Partei könne gerne rechtliche Schritte einleiten, wenn sie dies wünsche.
Seine Äußerungen erfolgten, nachdem die AfD die CDU für die Verbreitung des Materials kritisiert und es als irreführend bezeichnet hatte. Radtke blieb jedoch standhaft und argumentierte, die Zitate sprächen für sich selbst.
Der Streit unterstreicht die Spannungen zwischen CDU und AfD in der politischen Kommunikation. Radtkes Weigerung, nachzugeben, deutet darauf hin, dass die CDU die Broschüre weiterhin verbreiten wird. Die AfD hat noch nicht bestätigt, ob sie weitere rechtliche Maßnahmen ergreifen wird.






