07 May 2026, 10:24

CDU büßt tausende Mitglieder ein – ist Merz schuld am Massenexodus?

Gruppe von Menschen auf einem Gebäude, die eine Fahne halten, mit einem Baum links und Glasfenstern im Hintergrund, wahrscheinlich protestierend für die deutsche Regierung.

CDU büßt tausende Mitglieder ein – ist Merz schuld am Massenexodus?

CDU verliert massiv Mitglieder nach vorübergehendem Wachstum

Nur zwei Jahre, nachdem die CDU einen deutlichen Zulauf neuer Mitglieder verzeichnete und die SPD als mitgliederstärkste Partei Deutschlands überholte, steht sie nun vor einem drastischen Rückgang. Innere Unzufriedenheit und die sinkende Popularität von Bundeskanzler Friedrich Merz treiben die Menschen in Scharen aus der Partei.

Noch 2024 konnte die CDU über 20.000 Neumitglieder gewinnen und sich als größte politische Kraft des Landes behaupten. Doch seither hat sich der Trend umgekehrt: 2026 häufen sich die Austritte.

Generalsekretär Carsten Linnemann warnte vor einem möglichen Massenexodus und prognostizierte allein für dieses Jahr Verluste in fünfstelliger Höhe. Sollte sich die Entwicklung fortsetzen, könnte die Partei bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode bis zu 50.000 Mitglieder verlieren. Auf Nachfrage von Journalisten weigerte sich Linnemann, näher auf die Gründe einzugehen.

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Der Mitgliederschwund fällt in eine Phase wachsender Verärgerung über die Politik der Bundesregierung. Viele in der Partei machen Merz’ Führung für die zunehmende Unzufriedenheit verantwortlich.

Die Krise markiert einen dramatischen Umschwung seit dem Höhepunkt 2024. Mit steigenden Austrittszahlen und eskalierenden internen Spannungen riskiert die CDU nun, ihren mühsam erkämpften Status als größte deutsche Partei zu verlieren. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich der Abwärtstrend verlangsamt – oder weiter beschleunigt.

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