08 June 2026, 08:21

Caritas-Verbände in Bayern fusionieren zu stärkerer Sozialorganisation

Einstimmiger Beschluss in Langenzenn: Caritas-Vereine Fürth und Neustadt/Aisch fusionieren

Caritas-Verbände in Bayern fusionieren zu stärkerer Sozialorganisation

Zwei Caritas-Verbände in Bayern haben sich offiziell zusammengeschlossen, um eine größere Organisation zu bilden. Durch die Fusion entstehen aus den bisherigen Standorten Fürth sowie Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim der neue Caritasverband Fürth und Neustadt/Aisch. Beide Gruppen stimmten in ihren Mitgliederversammlungen einstimmig und ohne Gegenstimmen für den Zusammenschluss.

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Den Prozess leitete die Bestellung des Aufsichtsrats durch den Diözesan-Caritasverband Bamberg ein. Zunächst wurden Michael Reeg und Lothar Baumueller berufen, gefolgt von der Benennung von fünf weiteren Mitgliedern: Andre Deraëd, Klaus Gimperlein, Bettina von Grafenstein, Bernhard Metzger, Ruth Papouschek und Gabriele Syben.

Die Führung des neuen Verbandes liegt nun in den Händen von Hauptamtlichen statt wie bisher bei Ehrenamtlichen. Andreas Schilling und Michael Bischoff übernehmen als geschäftsführende Vorstände die Leitung der Organisation. Ihre Berufung markiert das Ende einer Ära für die langjährigen ehrenamtlichen Vorsitzenden Sabine Herderich, Hans Fäßler und Lothar Baumueller, deren Engagement während des Übergangs besonders gewürdigt wurde.

Der fusionierte Verband wird künftig über 300 Mitarbeiter beschäftigen und auf rund 500 Ehrenamtliche zurückgreifen. Mit 430 Mitgliedern wird er jährlich etwa 15.000 Menschen durch seine vielfältigen Angebote unterstützen. Ziel der Zusammenlegung ist es, das soziale Dienstleistungsspektrum zu erweitern und gleichzeitig die lokale Präsenz in der Region zu stärken.

Der neu gegründete Caritasverband Fürth und Neustadt/Aisch ist nun eine größere, professionell geführte Organisation. Er wird weiterhin Tausenden Hilfe leisten und gleichzeitig seine Kapazitäten im sozialen Bereich ausbauen. Der Wandel würdigt zugleich den Einsatz der scheidenden ehrenamtlichen Führungskräfte, die die Vorgängerverbände maßgeblich geprägt haben.

Quelle