30 June 2026, 12:23

Brand in Landshut belastet Grundwasser – Warnung bleibt bestehen

Aktualisierung zur Grundwasserverunreinigung im Industriegebiet

Brand in Landshut belastet Grundwasser – Warnung bleibt bestehen

Brand in Lebensmittelbetrieb in Landshut belastet Grundwasser

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Ein Brand in einem Lebensmittelproduktionsbetrieb in der Altdorfer Straße in Landshut im August 2024 führte zu einer Verunreinigung des örtlichen Grundwassers. Löschwasser und Schaummittel drangen in den Boden ein, was sofortige Bedenken auslöste. Seither überwachen die Behörden die Lage genau.

Nach dem Vorfall warnte die Stadt Landshut davor, Grundwasser im Industriegebiet zu nutzen. Anwohner wurden aufgefordert, darauf zu verzichten – insbesondere vulnerable Gruppen wie Kinder und ältere Menschen. Benedikt Haseneder, Leiter des städtischen Umweltamts, koordiniert die Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen.

Gegen Ende 2024 wurden umfangreiche Untersuchungen durchgeführt, um die Ausbreitung der Kontamination zu bewerten. Proben, die Ende November entnommen wurden, zeigten einen deutlichen Rückgang der meisten Schadstoffwerte – mit Ausnahme von Nickel. Trotz dieser Verbesserung erfordert eine kleine Zone in der Nähe des Betriebsgeländes weiterhin Vorsicht bei der Grundwassernutzung.

Die Stadt betont, dass Leitungswasser weiterhin sicher und nicht betroffen ist. Dennoch gilt für die aktualisierte Warnzone nach wie vor die Empfehlung, auf die Nutzung von Grundwasser für Gartenbewässerung, Körperpflege oder als Trinkwasser zu verzichten.

Die meisten Schadstoffkonzentrationen sind seit dem Brand deutlich gesunken. Dennoch bleibt die eingeschränkte Zone aus Gründen des Grundwasserschutzes bestehen. Leitungswasser erfüllt weiterhin alle Sicherheitsstandards für den Verzehr.

Quelle