BMW revolutioniert Batterieproduktion für die Neue Klasse bis 2025
BMW baut seine Batterieproduktion aus – rechtzeitig zum Start der neuen Neue Klasse-Elektrofahrzeugreihe im Jahr 2025. Das Unternehmen hat ein neues Cell Manufacturing Competence Centre (CMCC) eröffnet, um Batterieprozesse zu verfeinern und hochzuskalieren. Die Investitionen belaufen sich auf 170 Millionen Euro aus öffentlichen und privaten Mitteln.
Das neue CMCC in Parsdorf bei München umfasst 15.000 Quadratmeter und beschäftigt 80 Mitarbeiter. Es wird eng mit dem Battery Cell Competence Centre (BCCC) von BMW zusammenarbeiten, um Batteriezell-Rezepturen zu entwickeln und zu testen, bevor diese in die Massenproduktion gehen. Diese Spezifikationen werden anschließend an Zulieferer weitergegeben, um die spezifischen Anforderungen von BMW zu erfüllen.
Ziel des Zentrums ist es, die Zellproduktion zu standardisieren, die Leistung zu steigern und die Kosten zu senken. Gleichzeitig sollen höhere Qualitäts- und Umweltstandards sichergestellt sowie technologische Updates und regulatorische Vorgaben bewältigt werden. BMW setzt dabei auf eine „local for local“-Strategie, bei der regionale Batterielieferketten die nahegelegenen Montagewerke versorgen.
Von diesen Fortschritten wird insbesondere die Neue Klasse profitieren: Ihre Batterien sollen eine um 20 Prozent höhere Energiedichte, eine um 30 Prozent schnellere Ladezeit und eine um 30 Prozent größere Reichweite als aktuelle Modelle bieten. Zudem baut BMW ein neues Werk in Straßkirchen und Irlbach und kooperiert mit AESC für eine Gigafactory in South Carolina, um die Produktion zu unterstützen.
Das CMCC wird eine zentrale Rolle im Batterieproduktionsnetzwerk von BMW einnehmen. Es treibt die Entwicklung der nächsten Generation von Zellen für die Neue Klasse voran und unterstützt die umfassenden Elektrifizierungsziele des Unternehmens. Die Investitionen und Partnerschaften unterstreichen den Willen von BMW, die Elektroauto-Batterieproduktion effizient und zukunftsorientiert auszubauen.






