Bernreiter fordert Tempo beim Ausbau der Brenner-Nordzulaufstrecke für Bayerns Verkehrswende
Rolf WendeBernreiter fordert Tempo beim Ausbau der Brenner-Nordzulaufstrecke für Bayerns Verkehrswende
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter drängt auf schnellere Fortschritte beim Ausbau der Brenner-Nordzulaufstrecke. Er betonte die Bedeutung des Projekts für die Wirtschaft des Freistaats sowie die grenzüberschreitende Anbindung an Italien. Der Appell erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Brenner-Basistunnel kurz vor der Fertigstellung steht, wichtige Zufahrtsstrecken jedoch noch ausstehen.
Bernreiter begrüßte den jüngsten Koalitionsvertrag der Bundesregierung, der höhere Investitionen in die Schieneninfrastruktur vorsieht. Die Vereinbarung umfasst Pläne für bessere Verbindungen zu allen europäischen Nachbarländern. Für den Minister ist dies ein wichtiger Schritt für Vorhaben wie die Brenner-Nordzulauf.
Der Minister bestand darauf, dass die Belange der Anwohner während des Ausbaus Vorrang haben müssen. Zu seinen Forderungen gehören eine möglichst weitgehende Untertunnelung der Strecke, wirksamer Lärmschutz sowie Maßnahmen zum Erhalt der Landschaft. Damit sollen die Beeinträchtigungen für die Gemeinden entlang der Trasse so gering wie möglich gehalten werden.
Obwohl der Brenner-Basistunnel selbst den Schienenverkehr zwischen Bayern und Italien deutlich verbessern wird, warnte Bernreiter, dass sein volles Potenzial erst mit der Fertigstellung der Zufahrtsstrecken ausgeschöpft werden kann. Zudem hob er die Notwendigkeit zusätzlicher Zugtrassen entlang des gesamten Korridors München–Verona hervor, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.
Die Brenner-Nordzulauf bleibt ein zentrales Projekt für die Verkehrszukunft Bayerns. Ihre Vollendung hängt davon ab, Infrastrukturbedürfnisse und lokale Anliegen in Einklang zu bringen. Der Freistaat setzt sich weiterhin für die notwendige Finanzierung und Planung ein, um die wirtschaftlichen Vorteile des Tunnels voll zu erschließen.






