15 April 2026, 10:24

Bayerns Grenzkontrollen 2024: Fast 10.000 Abweisungen an Schengen-Grenzen

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" vor einem umzäunten Gebäude mit Bäumen und Fahnen.

Bayerns Grenzkontrollen 2024: Fast 10.000 Abweisungen an Schengen-Grenzen

Deutschland führte im September 2024 an allen seinen landgestützten Schengen-Grenzen vorübergehend wieder Grenzkontrollen ein. Die Maßnahme sollte die innere Sicherheit stärken und irreguläre Migration eindämmen. Neue Zahlen zeigen nun die Auswirkungen dieser Kontrollen in Bayern im vergangenen Jahr auf.

Am 16. September 2024 begannen Bundespolizisten mit Kontrollen an Deutschlands Landgrenzen zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark. Diese Überprüfungen waren Teil einer umfassenderen Strategie, um unerlaubte Sekundärmigration innerhalb des Schengen-Raums zu verringern.

Zwischen dem 16. September 2024 und dem 2. Februar 2025 dokumentierten Beamte in Bayern Tausende Fälle. Bis Ende 2024 wurden insgesamt 9.820 Personen entweder an der Grenze abgewiesen oder nach illegalen Grenzübertrittsversuchen zurückgeführt.

Die Daten stammen vom Bundespolizeipräsidium München, das monatliche Statistiken von Januar 2021 bis Dezember 2024 veröffentlichte. Die Behörden wiesen darauf hin, dass einige Zahlen aufgrund laufender Meldeverfahren noch leicht angepasst werden könnten. Bundesweite Statistiken sind über das Presseportal der Bundespolizeidirektion abrufbar.

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Die Behörden betonen, dass es sich bei den Kontrollen um eine vorübergehende Maßnahme handelt. Im Fokus stehe weiterhin die Aufrechterhaltung der Sicherheit bei gleichzeitiger Beobachtung der Migrationsbewegungen an den Binnengrenzen des Schengen-Raums.

Die aktuellen Zahlen verdeutlichen das Ausmaß der Grenzüberwachung in Bayern seit der Wiedereinführung der Kontrollen. Für weitere Details verweist das Bundespolizeipräsidium München auf seine Pressestelle. Zusätzliche bundesweite Daten sind über das offizielle Presseportal der Bundespolizei einsehbar.

Quelle