20 June 2026, 10:17

Bayern deckt 550.000 Euro Steuerrückstände bei Influencern auf – KI hilft bei der Jagd

Nach AI-unterstützten Steuerprüfungen: Influencer in Bayern müssen Tausende Euro nachzahlen

Bayern deckt 550.000 Euro Steuerrückstände bei Influencern auf – KI hilft bei der Jagd

Bayern deckt 550.000 Euro an Steuerrückständen von Influencern und Social-Media-Profis auf

Finanzminister Albert Füracker betonte, wie wichtig es der Landesregierung sei, dass auch dieser wachsende Wirtschaftsbereich seinen fairen Beitrag zum Steueraufkommen leiste. Die Entdeckung gelang nach der Auswertung tausender Datensätze durch die Sonderabteilung „eCommerce“ beim Bayerischen Landesamt für Steuern. Rund 9.000 dieser Datensätze – verbunden mit Umsätzen in Höhe von 211 Millionen Euro – bezogen sich speziell auf Bayern. Die Hälfte davon wurde bereits mit KI-gestützter Software analysiert, um die Online-Aktivitäten auf verschiedenen Plattformen nachzuvollziehen.

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Insgesamt sammelte die Einheit etwa 60.000 Datensätze, die Umsätze von 1,4 Milliarden Euro für die Jahre 2024 und 2025 abbilden. Die Prüfung der verbleibenden Daten läuft noch, ob weitere Nachzahlungen anfallen, ist derzeit unklar. Füracker machte deutlich, dass Unternehmen – einschließlich Influencer – ihre Steuerpflichten erfüllen müssten, „aus Gründen der Gerechtigkeit“.

Bisher konnten durch die Überprüfung beträchtliche Summen an ausstehenden Steuern eingezogen werden. Der Minister riet Branchenvertretern zur Transparenz und appellierte: „Seien Sie ehrlich!“ Die Ermittlungen dauern an, um festzustellen, ob weitere Zahlungsrückstände bestehen.

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