Bayerische Bischöfe entscheiden über Millionen-Haushalt für katholische Bildung
Rolf WendeKatholische Bischöfe versammeln sich - Finanzierung für Universitäten - Bayerische Bischöfe entscheiden über Millionen-Haushalt für katholische Bildung
Bayerische katholische Bischöfe treffen sich zu Herbstvollversammlung in München
Diese Woche kommen die katholischen Bischöfe Bayerns in München zu ihrer Herbstvollversammlung zusammen. Unter der Leitung von Kardinal Reinhard Marx wird die Gruppe die Finanzierung von über 60 Einrichtungen überprüfen und den Haushalt 2026 für den Interdiözesanen Fonds festlegen.
Die Freisinger Bischofskonferenz vereint die Verantwortlichen der sieben bayerischen Erzbistümer und Bistümer sowie des Bistums Speyer. Auf der Tagesordnung stehen Themen wie katholische Hochschulen, Jugendarbeit und Finanzplanung.
Der Interdiözesane Fonds, der Bildungs- und Sozialprojekte fördert, finanziert sich ausschließlich aus den Beiträgen der bayerischen Diözesen – diese Mittel stammen aus den Kirchensteuereinnahmen. 2023 belief sich der Haushalt auf knapp 42 Millionen Euro, wobei 27,7 Millionen Euro an Universitäten und Hochschulen gingen.
Bei der diesjährigen Sitzung wird der Haushalt für 2026 finalisiert, um die kontinuierliche Unterstützung der vielfältigen Arbeit des Fonds zu gewährleisten. Die in München getroffenen Beschlüsse werden die Finanzierung katholischer Bildungs- und Sozialarbeit in ganz Bayern prägen. Der Haushalt 2026 entscheidet darüber, wie viel finanzielle Förderung die über 60 Einrichtungen in den kommenden Jahren erhalten.






