07 April 2026, 18:37

Bamberg bangt um Arbeitsplätze: Bosch-Stellenabbau trifft die Region

Detailierte alte Karte von Bies Bosch, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit handgeschriebenem Text.

Bamberg bangt um Arbeitsplätze: Bosch-Stellenabbau trifft die Region

Boschs Plan, 13.000 Stellen in Deutschland abzubauen, löst in Bamberg große Sorgen aus. Die Stadtspitze, darunter Oberbürgermeister Andreas Starke und Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, hat sich besorgt über die Auswirkungen auf die Beschäftigten geäußert. Zwar bleibt das lokale Werk vorerst verschont, doch unter den Mitarbeitenden und ihren Familien wächst die Angst vor der Zukunft.

Das Bosch-Werk Bamberg, mit rund 6.000 Arbeitsplätzen größter Arbeitgeber der Region, wird in dieser Runde der Stellenstreichungen nicht betroffen sein. Stadtvertreter führen dies auf die gemeinsamen Anstrengungen von Werksleitung und Betriebsrat zurück. Angesichts der Bedeutung des Standorts für Oberfranken kommt diese Stabilität für viele wie eine Erleichterung.

Die Stadt hat den Wandel bei Bosch seit Langem unterstützt und den Betrieb bei branchenspezifischen Veränderungen begleitet. Dennoch verunsichern die bundesweiten Entlassungen die Belegschaft in puncto langfristiger Sicherheit. Als Zeichen der Solidarität wird sich die Bamberger Stadtführung am 1. Oktober 2025 an einem Aktionstag beteiligen.

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Oberbürgermeister Starke und Zweiter Bürgermeister Glüsenkamp betonten ihre Verbundenheit mit den Beschäftigten. Sie erkannten die Unsicherheit an, der sich die Mitarbeitenden gegenübersähen, und versprachen, ihre Sorgen direkt aufzugreifen. Die Position der Stadt ist klar: Der Schutz von Arbeitsplätzen und die Unterstützung der Belegschaft haben höchste Priorität. Da das Bamberger Werk vorerst verschont bleibt, rückt nun die langfristige Stabilität in den Fokus. Der anstehende Aktionstag soll die Solidarität mit den von den Kürzungen Betroffenen unterstreichen.

Quelle