Agrando sichert Rekordfinanzierung: 12 Millionen Euro für digitale Agrar-Revolution
Verena GuteAgrando sichert Rekordfinanzierung: 12 Millionen Euro für digitale Agrar-Revolution
Agrando sichert 12 Millionen Euro in Series-A-Finanzierung – Rekordrunde für Agrar-Handelsplattform
Das Berliner Start-up Agrando hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 12 Millionen Euro eingesammelt – die bisher größte Summe dieser Art für eine Online-Plattform im Agribusiness. Das 2015 gegründete Unternehmen verbindet Landwirte mit Lieferanten und Händlern über eine datengestützte Handelsplattform.
Ursprünglich als einfache Bestellplattform für landwirtschaftliche Betriebsmittel gestartet, hat Agrando sein Angebot schrittweise erweitert: Heute gehören branchenspezifische Beratung und Datenanalysen zum Portfolio. Nun plant das Unternehmen, einen weiteren Marktplatz für den Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse einzuführen – ein Schritt, der Landwirten beim Absatz ihrer Produkte helfen soll.
Die Finanzierungsrunde wurde von Yabeo Impact angeführt. Neu dabei sind unter anderem der Sony Innovation Fund und Investbridge, während die bestehenden Investoren June Fund und JLR Star erneut einstiegen. Die Mittel fließen in die internationale Expansion, den Ausbau der Betriebsstrukturen und die Forschung – etwa in eine Empfehlungsplattform für Landwirte.
Aktuell zählt Agrando fast 20.000 registrierte Nutzer, darunter rund 1.000 Neuanmeldungen pro Monat. CEO Jonathan Bernwieser, selbst aus einer langjährigen Milchbauernfamilie in Süddeutschland, sieht die Mission des Start-ups darin, kleine Agrarbetriebe zu stärken und den regionalen Lebensmittelkonsum zu fördern.
Mit den 12 Millionen Euro will Agrando seine Plattform weiter ausbauen und mehr Landwirte erreichen. Die Erweiterung um einen Absatzmarkt könnte seine Position in der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette zusätzlich festigen. Das Unternehmen bleibt dabei seinem Ansatz treu: datenbasierte Lösungen für die Nutzer zu entwickeln.






